{"id":1085,"date":"2023-11-11T12:32:06","date_gmt":"2023-11-11T11:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/thomas-sokolowski.de\/?p=1085"},"modified":"2023-11-15T09:23:19","modified_gmt":"2023-11-15T08:23:19","slug":"von-einem-code-basierten-designsystem-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/von-einem-code-basierten-designsystem-profitieren\/","title":{"rendered":"Von einem code-basierten Designsystem profitieren"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong>Ob <\/strong><strong>Corporate<\/strong><strong>-Website, Online<\/strong><strong>-Shop<\/strong><strong> oder <\/strong><strong>Social Network<\/strong><strong>, eine Marke <\/strong><strong>muss sich auf vielf\u00e4ltigen<\/strong> <strong>Kan\u00e4len behaupten und \u00fcberall einen guten Eindruck hinterlassen<\/strong><strong>. <\/strong><strong>Dabei sollen <\/strong><strong>Corporate-Design-Manuals und Styleguides helfen. Und immer mehr<\/strong> <strong>Unternehmen setzen auf Designsysteme. <\/strong><strong>Was<\/strong><strong> n\u00fctzen und wie funktionieren diese?<\/strong><\/p>\r\n<p>Unsere modernen Technologien f\u00fchrten zu einem Paradigmenwechsel in unserer Art zu kommunizieren. Die lange Zeit allgemeing\u00fcltige Informationseinheit \u00abSeite\u00bb l\u00f6st sich zusehends auf. An ihrer Stelle treten multimediale Benutzeroberfl\u00e4chen, in welchen wir mittels vielseitiger Interaktionsprozesse navigieren. Damit \u00e4ndern sich auch die Anforderungen an die Inhaltsdarstellung. Neben Lesbarkeit und \u00c4sthetik spielen vor allem Benutzerfreundlichkeit und Responsivit\u00e4t \u2013 das ist die Anpassungsf\u00e4higkeit der Inhalte in Bezug auf ihr darstellendes Medium \u2013 eine entscheidende Rolle. Aus Leser, Besucher oder Kunden werden \u00abBenutzer\u00bb.<\/p>\r\n<p>Dieser turbulente Wandel zwingt derzeit Kommunikationsdesigner dazu, ihre tradierten Entwurfs- und Entwicklungsmethoden neu zu bewerten und zu \u00fcberdenken, wie sie mit ihren Auftraggebern kommunizieren m\u00f6chten und was letztendlich die Ergebnisse ihrer Arbeit sein sollten.<\/p>\r\n<p>Als Konsequenz werden neben den bereits etablierten Content-Management-Systemen nun auch verst\u00e4rkt Design-Management-Systeme \u2013 oder kurz \u00abDesignsysteme\u00bb eingesetzt, die Inhaltsanbietern helfen sollen, den wachsenden kommunikativen Anforderungen, die Benutzer an digitale Services oder Produkte stellen, gerecht zu werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Worin liegt ihr Vorteil?<\/h2>\r\n<p>Ich denke, dass ich nicht viel Worte \u00fcber den positiven Einfluss, welches ein einheitliches sowie positiv empfundenes Markenerlebnis auf die Business Value eines Unternehmens aus\u00fcbt, verlieren muss.<\/p>\r\n<p>Jedem Marketingteam, jedem UX Professional ist es bewusst, dass ein stimmiges wie konsistentes Corporate Design einen enorm positiven Einfluss auf die Customer Journey hat. Neben der Produkt- und Servicequalit\u00e4t stellt es eines der vertrauenbildensten Faktoren in Bezug auf das Marken- bzw. das Nutzenversprechen dar. Es\u00a0 bestimmt nachhaltig die Reputation eines Unternehmens.<\/p>\r\n<p>Umso mehr \u00fcberrascht es mich, dass viele Unternehmen sehr wenig f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung ihrer Design-Elemente und -Standards tun. Viele Methoden und Tools diesbez\u00fcglich sind h\u00e4ufig immer noch analog, bedienen sich digitale Br\u00fcckentechnologien (wie beispielsweise PDFs) oder sind durch signifikante Medienbr\u00fcche gekennzeichnet.<\/p>\r\n<p>H\u00e4ufig sind die Unternehmen an diesem Umstand nicht immer selbst schuld. Denn wenn man sich die Entwicklungs-Workflows vieler Digitalagenturen betrachtet, offenbart sich hier eine sehr tradierte und nicht mehr zeitgem\u00e4sse Vorgehensweise<span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1127 size-full\" src=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Website-first.svg\" alt=\"Workflow Website first\" width=\"936\" height=\"383\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die meisten Frontends grosser Websites werden immer noch \u00abSeitenvorlagen-basiert\u00bb erstellt. Dazu werden in der Regel Key-Templates, wie die Startseite, \u00dcbersichts- und Detailseiten bzw. andere notwendige Seiten und Content-Elemente designt \u2013 zun\u00e4chst \u00fcber Wireframes und letztendlich \u00fcber Mockups. Sofern das Budget es zul\u00e4sst wird zur Qualit\u00e4tssicherung neben einem Developer-Handoff gegebenenfalls auch ein Styleguide oder eine UI-Dokumentation erstellt, welche aber in den aller meisten F\u00e4lle nur bis zum n\u00e4chsten Relaunch der Website g\u00fcltig sind.<\/p>\r\n<p>Diese Vorgehensweise ist weder effizient noch nachhaltig. Viel besser w\u00e4re es, zun\u00e4chst ein modulares Designsystem zu entwickeln, welches Designer und Entwickler gleichermassen mit modularen Komponenten versorgt, mit denen sie dann \u2013 quasi via \u00abDrag &amp; Drop\u00bb eine unbegrenzte Anzahl von Seitenvorlagen erstellen k\u00f6nnen. Erst danach erstellen die UI Designer mit diesen Komponenten die f\u00fcr die User Journeys notwendigen Seiten-Templates.<\/p>\r\n<p>Das reduziert nicht nur den Aufwand im Seitenerstellungsprozess und somit die Kosten der technischen Umsetzung, sondern f\u00fchrt auch zu einer integralen Harmonie und Konsistenz der dabei entstehenden Seiten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1129 size-full\" src=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Designsystem-first.svg\" alt=\"Workflow Design System first\" width=\"936\" height=\"815\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein Designsystem unterscheidet sich von einem Styleguide dadurch, dass es ein Design schematisiert und schabloniert und damit eine systematische und modulare Vorgehensweise in der gestalterischen Konzeption von Artefakten erm\u00f6glicht. Deswegen sollte die Entwicklung eines Designsystems logischerweise eher am Anfang und nicht am Ende des konzeptionellen Prozesses stehen.<\/p>\r\n<p>Ein Designsystem hilft Kontinuit\u00e4t in den Gestaltungsprozess zu bringen \u2013 auch langfristig. Nichts alles muss bei jedem Relaunch \u00fcber Bord geworfen werden. Eine Evolution des Designs an den sich ver\u00e4ndernden Rahmenbedingungen ist sinnvoll. Komplette Br\u00fcche verunsichern Anwender und Verbraucher oftmals mehr, als sie n\u00fctzen.<\/p>\r\n<p>So ist ein Designsystem das ideale Werkzeug, wenn Designer, Entwickler und Stakeholder miteinander kommunizieren oder wenn verschiedene Teams oder Agenturen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum an einem komplexen Projekt zusammenarbeiten.<\/p>\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\r\n<p><em>Ein Designsystem sollte f\u00fcr eine nachhaltige Nutzung angelegt und deswegen skalierbar sein. Es sollte mit den sich \u00e4ndernden Anforderungen wachsen und nicht mit dem n\u00e4chsten Relaunch seine G\u00fcltigkeit verlieren. <\/em><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>H\u00e4ufig kennen unsere Auftraggeber weder die richtige Vorgehensweise noch ihre Vorteile. Hier stehen eigentlich die Agenturen in der Pflicht, ihre Auftraggeber auf die verschiedenen M\u00f6glichkeiten in der Konzeption komplexer digitaler L\u00f6sungen und deren Auswirkungen auf die technische Umsetzung und die Qualit\u00e4tssicherung ihres Coporate Designs hinzuweisen.<\/p>\r\n<p>So war es auch im Falle einer meiner Beauftragungen. Ich nahm 2019 an einem Pitch f\u00fcr den Entwurf eines Basis-Layouts f\u00fcr den Relaunch von etwa 50 Websites teil. Meine Agentur gewann den Pitch. Aber nicht indem wir unserem Kunden die Konzeption des gew\u00fcnschtem Basis-Layouts offerierten, sondern vielmehr indem wir die Entwicklung eines \u00abatomaren Designsystems\u00bb vorschlugen, aus welchem dann die 50 einzelnen Websites generieren werden konnten. Unserem Auftraggeber war schnell klar, welche Mehrwerte diese Vorgehensweise ihm generieren w\u00fcrde, n\u00e4mlich:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Die Entwicklung eines ganzheitlichen Designsystems garantiert ein einheitliches Markenerlebnis \u00fcber alle Touchpoints hinweg.<\/li>\r\n<li>Damit lassen sich zuk\u00fcnftig digitale Produkte nicht nur schneller, sondern auch kosteng\u00fcnstiger entwickeln.<\/li>\r\n<li>Designsysteme eliminieren Fehlerquellen und Redundanzen. Damit steigern diese nicht nur die Qualit\u00e4t der Touchpoints, sondern senken Sie den Qualit\u00e4tssicherungs-Aufwand und machen Ressourcen frei f\u00fcr die Verbesserung der Produkte.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Dennoch standen wir weiteren Herausforderungen gegen\u00fcber:<\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Wie machen wir das Designsystem f\u00fcr alle Beteiligten zug\u00e4nglich?<\/li>\r\n<li>Wie stellen wir sicher, dass jedes Team die gleichen Technologien, Elemente und Muster verwendet?<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dazu entwickelten ich ein Tool namens \u00ab<a href=\"https:\/\/atomic-kitchen.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/atomic-kitchen.com<\/a>\u00bb, mit welchen man nicht nur modular aufgebaute Designsystem erstellen kann, sondern dieses auch \u00fcber ein Frontend online verf\u00fcgbar machen kann \u2013 und dieses sogar dual: Zum einem als responsive visuelle \u00abPattern Library\u00bb, welche allen Stakeholdern die entwickelten Designkomponenten und die daraus gebauten Templates pixelgenau und responsive zum Review pr\u00e4sentiert sowie zum anderem als \u00abCode Library\u00bb, welche den Entwicklern den dazugeh\u00f6rigen HTML\/CSS-Code per \u00abCopy &amp; Paste\u00ab zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1106 size-full\" src=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Code-Pattern-Library.png\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Code-Pattern-Library.png 1600w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Code-Pattern-Library-300x188.png 300w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Code-Pattern-Library-1024x640.png 1024w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Code-Pattern-Library-768x480.png 768w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Code-Pattern-Library-1536x960.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/>Der Code kann direkt aus der Pattern Library des Designsystems kopiert werden.<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Ein code-basiertes Designsystem versorgt \u00fcber die mit ihm verbundenen Pattern- und Code-Libraries sowohl UI-Designer als auch Entwickler mit fertigen Komponenten. Aber es gibt allen Konzeptionsbeteiligten auch ein natives \u00abLook &amp; Feel\u00bb der Designkomponenten, welches wichtig ist im konzeptionellen Evaluierungsprozess.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00c4ndern sich aufgrund neuer Anforderungen ein paar Details an den kleinsten Design-Einheiten (den Atomen) wird diese Anpassung automatisch und global auf alle Komponenten der Pattern Library \u00fcbernommen. Auch die Snippets in der Code Library \u00e4ndern sich vollautomatisch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie erstellt man ein Design System?<\/h2>\r\n<p>Stellen Sie am besten eine grosse Kiste mit hunderten von Legosteinen vor, deren Bausteine vielleicht aus 20 verschiedenen Farben und Formen bestehen und zu fast jeder denkbaren Struktur zusammengesetzt werden k\u00f6nnen. Eventuell besitzen sie sogar Abbildungen der fertigen Modelle, die man mit diesen Bausteinen bauen kann. Wer es mal probiert hat, weiss, dass ist es gar nicht so einfach ist, ohne eine Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung diese Modelle nachzubauen.<\/p>\r\n<p>Aus dieser Veranschaulichung heraus l\u00e4sst sich ableiten, dass es zwei Phasen gibt: die Erstellung sowie die Anwendung eines Designsystems. Fehlen wichtige Legosteine oder verf\u00fcgen sie nicht \u00fcber die passenden Eigenschaften, k\u00f6nnen die Anwender nicht die damit avisierten Modelle bauen.<\/p>\r\n<p>Deswegen m\u00fcssen sich die Legostein-Designer Gedanken machen \u00fcber die notwendigen Eigenschaften der Bausteine. Also welche Bausteine werden grunds\u00e4tzlich ben\u00f6tigt und wie m\u00fcssen diese Bausteine aussehen?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1334 size-full\" src=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Deduktives-Bausteinprinzip.webp\" alt=\"Deduktives Bausteinprinzip von AtomicKitchen\" width=\"922\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Deduktives-Bausteinprinzip.webp 922w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Deduktives-Bausteinprinzip-300x93.webp 300w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Deduktives-Bausteinprinzip-768x238.webp 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 922px) 100vw, 922px\" \/>Genauso schematisiert und modularisiert ein \u00abAtomic Designer\u00bb Gestaltungsideen. Er arbeitet vom Allgemeinen zum Speziellen und setzt dabei kleine Bausteine zu gr\u00f6sseren Modulen zusammen. Deswegen nennt man dieses Bausteinprinzip deduktiv.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<p><em>Das deduktive Bausteinprinzip tr\u00e4gt zu einem harmonischen und konsistenten Erscheinungsbild bei.<\/em><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dieses Prinzip von wiederverwendbaren Komponenten f\u00fchrt in der sp\u00e4teren technischen Umsetzung zu einer erheblichen Aufwandsreduzierung, da die zu gestaltenden digitalen Anwendungen selbst modular aufgebaut sind. Sofern das Designsystem mit einer Code-Library verbunden ist, entf\u00e4llt zudem die m\u00fchsame und fehleranf\u00e4llige \u00dcbersetzung von Design in Code. Diese reduzierten Fehlinterpretationen und Missverst\u00e4ndnisse.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Qualitative Anforderungen an ein Designsystem<\/h2>\r\n<p>Die Erstellung eines Designsystem ist nicht ganz trivial. Die Anforderungen, welche an dieses gestellt werden, sind vielf\u00e4ltig. Damit es f\u00fcr die vorgesehenen Design Cases effizient eingesetzt kann, sollte es auf alle m\u00f6glichen Anwendungsf\u00e4lle ausgerichtet sein. Das setzt eine gewisse Menge von aufeinander abgestimmten Bausteinen voraus sowie eine intensive Auseinandersetzung der Designer mit den Use Cases und den User Journeys der Anwendungen, f\u00fcr welche es eingesetzt werden soll.<\/p>\r\n<p>Die Bausteine f\u00fcr eine Website m\u00fcssen sich beispielsweise responsive verhalten. So bauen sich die drei Spalten einer Teaserbox auf einem Mobiletelefon in drei Reihen auf, die sieben Elemente einer Header-Navigation zu einem Hamburger-Men\u00fc-Icon um.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<h2>Digitale Anwendungen ben\u00f6tigen ein codebasiertes Designsystem<\/h2>\r\n<p>Dabei sollte die schnell auf einem betr\u00e4chtlichen Umfang anwachsende Zahl von Elementen und Zust\u00e4nden \u00fcbersichtlich und selbsterkl\u00e4rend dargestellt werden. Ein schlecht benutzbares oder un\u00fcbersichtliches Designsystem, ist keine grosse Hilfe. In unserem f\u00fcr den Kanton Bern entwickeltem Designsystem haben wir deswegen unter anderem eine Suche mit Autosuggest-Funktionalit\u00e4t integriert, so dass Entwickler und Integratoren schnell die passenden Komponenten finden k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p>Und hier wird klar, dass nur ein Designsystem auf HTML\/CSS-Basis mit Micro-Animationen, welches zeigt, wie sich die Elemente bei Ver\u00e4nderung der Browserfenstergr\u00f6sse, bei einem Hover oder einem Mausklick verhalten, \u00fcbersichtlich, selbsterkl\u00e4rend und ein echtes \u00abLook &amp; Feel\u00bb wiedergeben kann.<\/p>\r\n<p>Ein codebasiertes Designsystem ist daher nicht nur aus technischer wie \u00f6konomischer Sicht eine kluge Wahl, sondern ist durch die Erm\u00f6glichung eines echten Look &amp; Feels und der nativen Responsivit\u00e4t hervorragend zur Evaluierung der User Experience seiner Komponenten ausgelegt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Individuelle Entwicklung von Designsystemen<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Als erfahrener Partner im Aufbau von Designsystemen kann auch ich Ihrem Unternehmen ein individuelles Designsystem entwickeln, das Ihre Anforderungen pr\u00e4zise erf\u00fcllt. Sprechen Sie mich an. Ich zeige Ihnen gerne, wie Sie ein Designsystem gewinnbringend in Ihren Workflow integrieren k\u00f6nnen, sei es f\u00fcr einen geplanten Website-Relaunch oder zur Verwaltung Ihres Corporate Designs.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1108 size-full\" src=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Mockup-Atomic-Kitchen-edited.png\" alt=\"Mit AtomicKitchen k\u00f6nnen Sie einfach Atomic Design Systeme erstellen und verwalten.\" width=\"1665\" height=\"1111\" srcset=\"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Mockup-Atomic-Kitchen-edited.png 1665w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Mockup-Atomic-Kitchen-edited-300x200.png 300w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Mockup-Atomic-Kitchen-edited-1024x683.png 1024w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Mockup-Atomic-Kitchen-edited-768x512.png 768w, https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Mockup-Atomic-Kitchen-edited-1536x1025.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1665px) 100vw, 1665px\" \/>Mit AtomicKitchen (https:\/\/atomic-kitchen.com) k\u00f6nnen Sie einfach Atomic Design Systeme erstellen und verwalten.<\/figure>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Marke, viele Touchpoints, unendliche viele User-Interfaces. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[8,13,12],"class_list":["post-1085","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-design-systeme","tag-atomic-design","tag-atomic-kitchen","tag-design-system"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1085"}],"version-history":[{"count":34,"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1085\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1335,"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1085\/revisions\/1335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thomas-sokolowski.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}